Digitalisierung der Einfuhrprozesse in der Luftfracht-Frischelogistik

Internationale Flughäfen verbinden die Produktionsstandorte und Verbrauchermärkte in Ballungsgebieten weltweit miteinander und spielen in der Transportkette für hochwertige und eilige Transporte, insbesondere aber auch für verderbliche Fracht (Perishables) eine entscheidende Rolle. Viele der Prozesse und die hiermit verbundene Kommunikation sind heute nur bedingt vereinheitlicht und nur eingeschränkt digital. Sie sind nicht nur arbeits- und zeitintensiv, sondern auch fehleranfällig und ineffizient, so dass Frische und Haltbarkeit von verderblicher Fracht enorm leiden. Das Projekt »Digitalisierung der Einfuhrprozesse in der Luftfracht-Frischelogistik« will dafür sorgen, dass Abfertigungsprozesse weitgehend papierunabhängig erfolgen können. Die im Projekt entwickelten Komponenten sollen in einem Testlauf unter realitätsnahen Bedingungen zusammen mit Industrieunternehmen erprobt und getestet werden.

Projektspezifische Ergebnisse, z. B. Demonstratoren oder Prototypen (Auszug)

  • Zeitliche Optimierung der Abfertigung für Frischwaren durch digitale Integration der Prozessbeteiligten und Behörden (Import)
  • Weniger Verschwendung von Lebensmitteln und Erhöhung von Lebensmittelsicherheit
  • Optimierung von Prognosen zum Frachtaufkommen und der entsprechenden Ressourcenplanung

Beitrag zur Infrastruktur der Silicon Economy (Auszug)

Der Importprozess ist in Deutschland und der EU stark durch Vorgaben der Behörden festgelegt und daher standortübergreifend sehr ähnlich. Trotzdem setzen die Standortbetreiber derzeit noch auf proprietäre Lösungen. Der Open Source-Ansatz der Silicon Economy mit einer transparenten, offenen und erweiterbaren Lösung kann hier für die notwendige Akzeptanz sorgen und zur weiteren Standardisierung beigetragen.

Kontakt:
Oliver Ditz, oliver.ditz@iml.fraunhofer.de
Emanuel Skubowius, emanuel.skubowius@iml.fraunhofer.de